Holsten-Areal, 22765 Hamburg hallo@knallt-am-dollsten.de

Demo für mehr Jugendräume in der neuen Mitte Altona

Die Schüler*innen der Stadtteilschule Altona führen am Freitag, dem 6. November, eine Demonstration gegen den Mangel von Räumen für Jugendliche in der Mitte Altona durch. Mit der derzeitigen Planung des Holstenareals und seinen 4.700 neuen Bewohner*innen wird sich dieses Problem weiter verschärfen. Wir unterstützen die Demonstration deshalb von ganzem Herzen und rufen dazu auf, die Jugendlichen in ihrem Anliegen zu unterstützen. Spread the news, kommt in die Gänge und geht mit auf die Straße.

Wir, das SV-Team der Stadtteilschule Altona, rufen dazu auf, mit uns am Freitag, dem 6. November 2026, in der Zeit ab 9:30 Uhr auf die Straße für mehr Jugendräume in der neuen Mitte Altona zu gehen. Dabei wollen wir, passend zur wirklich gruseligen Jugendpolitik in Hamburg, auch noch einmal unsere Halloweenverkleidungen auf die Straße bringen.

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Den Einspruch auf die Straße tragen: Kundgebung zur Bezirksversammlung Altona am 22. Oktober

Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Klimapolitisch – und damit in einer entscheidenden Zukunftsfrage – ist die vorliegende Planung ein Desaster. Deshalb rufen wir für Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Altonaer Rathaus auf. Die Zeit zu handeln ist jetzt! Mit zusätzlichen Beiträgen von Prellbock Altona, Initiative Sternbrücke und den Bewohner*innen der Holstenstraße 197. Im Anschluss tagt ab 18 Uhr die Bezirksversammlung. Dort werden die Fraktionen Die Linke und Volt ihrerseits Anträge zum Holstenareal stellen. One struggle, one fight!

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Ein Traum für Investoren oder für die Menschen dieser Stadt?– Unsere Kritik an der Neuplanung des Holstenquartiers

Papierflaschen mit politischen Slogans

Ein Jahr ist seit dem Verkauf des Holstenareals an das Investorenkonsortium Quantum und HanseMerkur Grundvermögen vergangen. Die Verhandlungen zwischen den neuen Eigentümern und der Stadt bzw. dem Bezirk Altona wurden lange Zeit hinter verschlossenen Türen geführt. Erst jetzt sind die Eckpunkte der Neuplanung des zukünftigen Quartiers bekannt geworden.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird doppelt so dicht besiedelt sein wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale und kulturelle Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Und was die Klimaaspekte angeht, ist die Bilanz verheerend.

Beim jetzigen Stand der Dinge wird auf dem Gelände des Holstenareals kein zukunftsfähiges Quartier für die kommenden Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.

Aus den bislang uns vorliegenden Details ergibt sich folgendes Bild:

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Hamburg: Weltstadt oder Kreisliga? – Ein Zwischenruf

Den begeisterten Bericht einer Mitstreiterin über eine Exkursion nach Wien und die dortige Stadtentwicklungspolitik nahm unser Ini-Mitglied Jens Schnoor zum Anlass für folgenden emotionalen Zwischenruf:

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Quantum im Stadtentwicklungsausschuss, 2. Teil: Der Offenbarungseid

Am 2. September2026  beantwortete Frank Gerhard Schmidt vom Investor Quantum nach der Sommerpause erneut Fragen zum Planungsstand im Stadtentwicklungsausschuss Altona. Sein Vortrag geriet dabei zum Offenbarungseid. Im Ergebnis: Der Sozialwohnungsbau weist eine erhebliche Schieflage auf. Das Holstenquartier wird mit 540 Einwohner*innen/ha doppelt so dicht besiedelt wie die Mitte Altona. Eine entsprechende soziale Infrastruktur und Räume für Jugendliche und andere Altersklassen sind nicht erkennbar. Das Quartierszentrum wird flächenmäßig halbiert. Der Juliusturm, ein wesentlicher Bestandteil der historischen Altbauten, wird abgerissen und durch einen Hotelturm ersetzt. Die öffentliche Grünfläche ist viel zu klein. Klimafreundliche Bauweise und Klimafolgenanpassung bleiben unter Missachtung des Zukunftsentscheids auf der Strecke.

Beim jetzigen Stand der Dinge wird so kein zukunftsfähiges Quartier für die nächsten Jahrzehnte entstehen. Und als genereller Eindruck drängt sich auf: Quantum diktiert und marschiert durch, die Politik schaut tatenlos zu, eine Öffentlichkeitsbeteiligung findet nicht statt.

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