Am 17. und 18. April fand im Gymnasium Lerchenfeld in Hamburg die Aktiko 5 unter dem Titel ZUKUNFT.MACHT.SINN statt. Die Aktiko ist ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen, die sich für eine sozial-ökologische Transfomation der Gesellschaft einsetzen. Sie veranstaltet zu diesem Zweck Konferenzen und organisiert Werkstätten.
Wir haben uns als Holstenareal-Initiative – gemeinsam mit der GWÖ und GermanZero – auf der Aktiko 5 an einem Workshop zur SAGA beteiligt und mit einem Beitrag für eine gemeinwohlorientierte Reform des kommunalen Wohnungsunternehmens plädiert, der unter diesem Link nachzulesen ist.
Am 23. Februar 2026 gaben die Quantum Immobilien AG und das städtische Wohnungsunternehmen SAGA bekannt, dass sie einen Vertrag abgeschlossen haben, der den Ankauf von 700 schlüsselfertigen geförderten Wohnungen und den entsprechenden Grundstücken auf dem Holstenareal durch die SAGA beinhaltet. Was als Fortschritt nach jahrelangem Stillstand auf der Bauchschmerz-Brache (MOPO) erscheint, wirft eine Reihe von Fragen auf:
Hefegeruch, Flaschengeklirre und früher sogar Pferdegewieher – wo heute noch Schuttberge liegen, war einst die größte Brauerei Altonas, die Holsten-Brauerei. Wir haben interessierte Zeitzeug*innen zu einem Austausch eingeladen, die z.B. früher einmal bei der Holsten-Brauerei gearbeitet oder in ihrer Nähe großgeworden sind, und sind gemeinsam in die Vergangenheit des Areals und seiner Umgebung eingestiegen.
Im letzten Dezember führte Julius Drinkuth für TIDE ein ausführliches Interview mit Theo Bruns von der Initiative »knallt am dollsten« zur aktuellen Situation rund um das Holstenareal nach dem Verkauf an Quantum und HanseMerkur Grundvermögen. Themen waren u.a.: Warum der erneute Verzicht der Stadt auf das Verkaufsrecht an dem Grundstück ein großer Fehler ist und welche Herausforderungen sich stellen, um doch noch ein soziales, inklusives, denkmalgerechtes, klimaverträgliches und lebendiges Quartier zu ermöglichen. Das Interview (Kamera: Vladyslava Ilchenko; Redaktion: Katrin Jäger) ist nun online bei YouTube verfügbar.
Wir haben es befürchtet. Wir haben davor gewarnt. Und können es doch kaum fassen: Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg wiederholt den historischen Fehler von Olaf Scholz, der 2016 auf das Vorkaufsrecht am Holstenareal verzichtet hatte – mit den bekannten desaströsen Folgen. Dies ist aus unserer Sicht wider alle Vernunft und ein schlechtes Omen für die Standfestigkeit der Hamburger Politik, wenn es demnächst um den städtebaulichen Vertrag und den Bebauungsplan für den zukünftigen Stadtteil gehen wird.
Unsere Initiative für eine Bebauung und Gestaltung des Holstenareals im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung startete am 25. Oktober 2020 mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion in der Theodor-Haubach-Schule in Altona.
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Zuletzt aktualisiert: 20. April 2026 von Astra
Beitrag auf der Aktiko 5: Für eine gemeinwohlorientierte Reform der SAGA
Am 17. und 18. April fand im Gymnasium Lerchenfeld in Hamburg die Aktiko 5 unter dem Titel ZUKUNFT.MACHT.SINN statt. Die Aktiko ist ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen, die sich für eine sozial-ökologische Transfomation der Gesellschaft einsetzen. Sie veranstaltet zu diesem Zweck Konferenzen und organisiert Werkstätten.
Wir haben uns als Holstenareal-Initiative – gemeinsam mit der GWÖ und GermanZero – auf der Aktiko 5 an einem Workshop zur SAGA beteiligt und mit einem Beitrag für eine gemeinwohlorientierte Reform des kommunalen Wohnungsunternehmens plädiert, der unter diesem Link nachzulesen ist.
Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2026 von Astra
Kaufvertrag zwischen SAGA und Quantum – und viele Fragen offen!
Am 23. Februar 2026 gaben die Quantum Immobilien AG und das städtische Wohnungsunternehmen SAGA bekannt, dass sie einen Vertrag abgeschlossen haben, der den Ankauf von 700 schlüsselfertigen geförderten Wohnungen und den entsprechenden Grundstücken auf dem Holstenareal durch die SAGA beinhaltet. Was als Fortschritt nach jahrelangem Stillstand auf der Bauchschmerz-Brache (MOPO) erscheint, wirft eine Reihe von Fragen auf:
Mehr erfahrenZuletzt aktualisiert: 4. April 2026 von Astra
Zeitzeug*innen-Café zum Holstenareal
Hefegeruch, Flaschengeklirre und früher sogar Pferdegewieher – wo heute noch Schuttberge liegen, war einst die größte Brauerei Altonas, die Holsten-Brauerei. Wir haben interessierte Zeitzeug*innen zu einem Austausch eingeladen, die z.B. früher einmal bei der Holsten-Brauerei gearbeitet oder in ihrer Nähe großgeworden sind, und sind gemeinsam in die Vergangenheit des Areals und seiner Umgebung eingestiegen.
Mehr erfahrenZuletzt aktualisiert: 29. Januar 2026 von Astra
Dauerbaustelle Holstenareal: Interview Tide TV
Im letzten Dezember führte Julius Drinkuth für TIDE ein ausführliches Interview mit Theo Bruns von der Initiative »knallt am dollsten« zur aktuellen Situation rund um das Holstenareal nach dem Verkauf an Quantum und HanseMerkur Grundvermögen. Themen waren u.a.: Warum der erneute Verzicht der Stadt auf das Verkaufsrecht an dem Grundstück ein großer Fehler ist und welche Herausforderungen sich stellen, um doch noch ein soziales, inklusives, denkmalgerechtes, klimaverträgliches und lebendiges Quartier zu ermöglichen. Das Interview (Kamera: Vladyslava Ilchenko; Redaktion: Katrin Jäger) ist nun online bei YouTube verfügbar.
Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2026 von Astra
Shame on you, Senat Hamburg! Stadt verzichtet auf Vorkaufsrecht
Wir haben es befürchtet. Wir haben davor gewarnt. Und können es doch kaum fassen: Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg wiederholt den historischen Fehler von Olaf Scholz, der 2016 auf das Vorkaufsrecht am Holstenareal verzichtet hatte – mit den bekannten desaströsen Folgen. Dies ist aus unserer Sicht wider alle Vernunft und ein schlechtes Omen für die Standfestigkeit der Hamburger Politik, wenn es demnächst um den städtebaulichen Vertrag und den Bebauungsplan für den zukünftigen Stadtteil gehen wird.
Mehr erfahrenIntro
Unsere Initiative für eine Bebauung und Gestaltung des Holstenareals im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung startete am 25. Oktober 2020 mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion in der Theodor-Haubach-Schule in Altona.
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